

Ingvar Kamprad ist der «beste» Milliardär.
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Der gebürtige Schwede, der seit Jahren in der Westschweiz lebt, führt die vom Wirtschaftsmagazin «Bilanz» veröffentlichte Liste der 300 Reichsten der Schweiz seit sechs Jahren an. Sein geschätztes Vermögen: 35 bis 36 Mrd. Franken.
Die 300 Reichsten besitzen im Vergleich zum Vorjahr 74 Mrd. Fr. mehr. Damit erreicht ihr Gesamtvermögen 529 Mrd. Franken - ein neuer Rekord. Im Schnitt besitzt jeder der Superreichen 1,763 Mrd. Franken.
Als Vergleich: Das Nettovermögen der Schweizer Bevölkerung errechnete das Bundesamt für Statistik für 2006 auf 176'000 Franken. Das sind 10'500 Mal weniger als das Durchschnittsvermögen der 300 Superreichen.
Abstand vergrössert
Hinter Kamprad platziert sind wie schon im Vorjahr die Basler Industriellenfamilien Hoffman und Oeri. Ihr Vermögen schätzt die Bilanz auf 18 bis 19 Mrd. Franken. Sie sind die «Verlierer» des diesjährigen Rankings, vor einem Jahr war ihr Portemonnaie noch 2 Mrd. Fr. schwerer.
Vom fünften auf den dritten Rang vorgerückt ist die Familie Brenninkmeijer. Die Textildynastie - sie besitzt die Kleiderladenkette C&A, hat ihr Vermögen um 6 Mrd. auf 15 bis 16 Mrd. Fr. gesteigert.
Der Aufsteiger und Drittplatzierte des letzten Jahres, der russische Oligarch Viktor Vekselberg, kommt heuer mit 14 bis 15 Mrd. Fr. auf Rang 4. Der Russe hält grosse Beteiligungen am Maschinenbauer Sulzer und am Mischkonzern Oerlikon sowie an der Immobiliengesellschaft Züblin.
19 neue «Reiche»
Auf der Liste der 300 Reichsten in der Schweiz finden sich 19 neue Namen von Personen oder Familien, die ein Mindestvermögen von 100 Mio. Fr. besitzen: Darunter sind die Innerschweizer Bankiers Karl und Christoph Reichmuth (100 bis 200 Mio. Franken), Konrad Hummler (400 bis 500 Mio. Franken), Teilhaber der St. Galler Privatbank Wegelin & Co oder der britische Stararchitekt Sir Norman Foster (700 bis 800 Mio. Franken). 
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