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«5. Umweltpreis der Schweiz» - 50 000 Franken für den Gewinner

Dienstag, 10. Mai 2005 / 08:21 h
 
Am 24. Mai 2005 verleiht die Jury der Stiftung Pro Aqua-Pro Vita anlässlich der Industriemesse ILMAC in Basel den «5. Umweltpreis der Schweiz». Dieser ist mit 50'000 Franken dotiert und würdigt herausragende Leistungen im Umweltschutz.  (bb/pd)



Team Projekt eCO2, Gewinner des Umweltpreises 2002: Philipp Widmer (l.), Carlo Devittori

 
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Innovative Technologien und kreative Ansätze tragen dazu bei, die Umwelt zu schonen und mit den natürlichen Ressourcen sparsam umzugehen. Angeregt durch den ersten Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 hat die Stiftung Pro Aqua-Pro Vita 1995 den «Umweltpreis der Schweiz» ins Leben gerufen. Dieser ist mit 50'000 Franken dotiert und wird an ein Projekt verliehen, das in besonderem Masse zum Schutz unserer natürlichen Umwelt beiträgt.

73 eingereichte Projekte

Dass Umweltschutz nach wie vor ein wichtiges Thema ist, beweist die grosse Zahl von 73 Projekten, die für Umweltpreis eingereicht wurden. Bewerben konnten sich Privatpersonen, Firmen und Institutionen aus allen Ländern. In die engere Auswahl kommen Technologien, Verfahren, Konzepte oder Produkte, die zum schonenden Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen beitragen. Die Jury beurteilt die eingereichten Projekte auf ihren Innovationsgrad, ihre Umwelt entlastende oder Ressourcen schonende Wirkung sowie das Umsetzungspotenzial in der Praxis. «Das richtige Produkt zur rechten Zeit», wie es Jury-Präsident Prof. Dr. Philipp Rudolf von Rohr von der ETH Zürich darstellt. Gemäss Fredy Geering, Präsident des Stiftungsrates, soll die Preissumme für die Weiterentwicklung des Siegerprojekts eingesetzt werden.

Gewinner und Nominierte an der ILMAC

Der Gewinner des «5. Umweltpreises der Schweiz» wird am 24. Mai 2005 um 11 Uhr anlässlich einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen der Industriemesse ILMAC in der Messe Basel bekannt gegeben. Gewinner und Nominierte werden zudem an der ILMAC mit einem Stand vertreten sein, wo sie ihre Projekte einem Fachpublikum näher vorstellen.

Die Nominierten

Die Fachjury hat in diesem Jahr vier Projekte nominiert, die alle gute Chancen haben, den begehrten Preis zu gewinnen:

Hoch effizientes DeNOx-System für mobile Dieselantriebe (PSI/ETH Zürich)
Eine Gruppe um Oliver Kröcher vom Paul Scherrer Institut PSI und Christoph M. Schär von der ETH Zürich bedient sich der Selective Catalytic Reduction (SCR)-Technologie für die Entstickung von Dieselantrieben in Neuwagen.

«MiniPab» (EMPA Dübendorf)
Die Forschungsgruppe um den Physiker Volker Schmatloch von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA in Dübendorf entwickelte einen Russfilter «MiniPab» für kleine Holzfeuerungen.

Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm-Asche (Eberhard Recycling AG, Kloten)
Markus Franz, Leiter der technischen Entwicklung bei der Firma Eberhard Recycling in Kloten, und sein Team haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, den wertvollen Rohstoff Phosphor aus Klärschlamm-Asche zurück zu gewinnen.

«NOxOFF»: Verringerung von Stickoxiden im Abgas von Dieselfahrzeugen (UMTEC, Rapperswil)
Rainer Bunge vom Institut für angewandte Umwelttechnik UMTEC in Rapperswil hat gemeinsam mit Industriepartnern ein geregeltes Entstickungssystem zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen entwickelt. < p>


 
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