

Affichage tief in den roten Zahlen.
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2009 sei eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte der Affichage Gruppe, bilanzierte das 1900 gegründete Unternehmen. Der Umsatz auf dem Heimmarkt tauchte um 18,3 Prozent auf 250,1 Mio. Franken, im Ausland gingen die Erlöse sogar um 26,5 Prozent auf 89,9 Mio. Fr. zurück.
Das Resultat stark belastet haben zudem Wertberichtigungen auf Übernahmen in Griechenland und Bosnien sowie Abschreibungen auf Kundenforderungen im Ausland. Verluste ergaben sich ebenfalls aus Verkäufen von Aktivitäten in Ungarn und Norditalien. Diese Sonderfaktoren drückten das Nettoergebnis um 21,0 Mio. Franken.
Operativ habe die Gruppe, insbesondere in der Schweiz, aber ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, hiess es. Der Betriebsgewinn vor Abschreibern und Goodwill-Amortisationen (EBITDA) betrug 45,6 Mio. Franken, das sind 45,4 Prozent weniger als im Vorjahr.
Finanzielle Situation bleibt solide
Die finanzielle Situation der Gruppe bleibe solide dank ihrer starken Eigenkapitalbasis und ausreichender Liquidität. Eine Dividende für 2009 liegt aber dennoch nicht drin, wie das Unternehmen ankündigte. Im Vorjahr hatte Affichage bei einem Reingewinn von 29,6 Mio. Fr. noch 4.40 Fr. pro Aktie ausgeschüttet.
Die tiefgehenden Restrukturierungsmassnahmen hätten aber den Grundstein dafür gelegt, in die Gewinnzone zurückzukehren. Affichage hatte im November angekündigt, in der Schweiz 20 Vollzeitstellen zu streichen. Insgesamt beschäftigte APG 540 Mitarbeitende.
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