

Die UBS zeige laut Actares kein Verständnis für die «massive Ablehnung» der masslosen Saläre.
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Insbesondere wurde Peter Spuhler für eine weitere Amtszeit in das Aufsichtsgremium gewählt. Er war als Mitglied des Entschädigungsausschusses von der Aktionärs-Gruppierung Actares zur Abwahl empfohlen worden.
Actares war aber mit ihrem Vorhaben nicht durchgedrungen. Etwa vier bis fünf Prozent der Stimmen hätten gegen Spuhler gestimmt, sagte Actares-Co-Präsident Rudolf Meyer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Undurchsichtig sei dabei aber, dass etwa 46 Prozent der Stimmen an der Generalversammlung vertreten gewesen seien, wohingegen der Anteil normalerweise bei gut 20 Prozent liege.
Spuhler traf es, weil er als einziger aus dem Entschädigungsausschuss zur Wiederwahl stand. UBS habe «in keiner Weise» auf die weit verbreitete Kritik reagiert und zeige kein Verständnis für die «massive Ablehnung» der masslosen Saläre und Entschädigungen, heisst es bei Actares.
Gute Bezahlung
Zuvor hatten sich etliche Aktionäre zu Wort gemeldet, die die Besoldung bei UBS kritisierten. UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel ist mit einem Lohn von 26,6 Mio. Franken Spitzenverdiener in der Schweizer Wirtschaft.
Insgesamt schüttet die UBS an die drei vollamtlichen Verwaltungsratsmitglieder sowie die zehn Mitglieder der Konzernleitung unter Peter Wuffli 246,8 Mio. Franken aus. Die neun nebenamtlichen Verwaltungsräte bekommen total 5,9 Mio. Franken.
Als nebenamtlicher Verwaltungsrat ist am Mittwoch Fiat-Chef Sergio Marchionne gewählt worden. Er ersetzt Peter Davis, der wegen der Altersgrenze aus dem Gremium ausschied.
Stephan Haeringer wurde für eine weitere Amtszeit als vollamtliches Mitglied bestätigt. Im Nebenamt ebenfalls wieder gewählt worden ist Helmut Panke. 
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