

Der bestbezahlte Unternehmenschef der USA verdiente im vergangenen Jahr 295 Mio. Dollar.
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Die Chefs von börsennotierten Unternehmen steigerten ihre Einnahmen im 2005 im Schnitt um 16 Prozent. Dies ist zwar ein deutlich geringerer Anstieg als 2004, als die Top-Manager sich noch über einen satten Zuwachs ihrer Vergütungen um 30 Prozent freuen konnten.
Doch sei der Anstieg der Bezüge bei den Firmenchefs noch immer klar höher als bei anderen Berufsgruppen, sagte der Autor der Studie, Paul Hogdson, vom Forschungsinstitut The Corporate Library am Donnerstag (Ortszeit) in Portland im US-Bundesstaat Maine.
Der bestbezahlte Unternehmenschef der USA ist der Untersuchung zufolge Barry Diller von der Mediengruppe IACInteractive. Er verdiente im vergangenen Jahr 295 Mio. Dollar. 98 Prozent seiner Bezüge bestanden allerdings aus Aktienoptionen.
Aktienoptionen miteingerechnet
Auf den folgenden Plätzen rangieren Eugene Isenberg vom Ölinfrastrukturkonzern Nabors Industries mit 203 Mio. Dollar und Terry Semel von dem Internetriesen Yahoo mit 182 Mio. Dollar. Von den insgesamt 1700 untersuchten Firmen vergüten die 500 grössten ihren Chefs mit durchschnittlich 7 Millionen Dollar im Jahr.
In die ermittelten Durchschnittswerte sind die Aktienoptionen eingerechnet. Diese Form der Vergütung breitet sich in den Vereinigten Staaten trotz der seit der Bilanzskandale der vergangenen Jahre daran gewachsenen Kritik immer weiter aus.
Unter den zehn bestbezahlten Managern des Landes machten diese Optionen der Studie zufolge 2005 mehr als Dreiviertel der Bezüge aus. Diese Optionen ermöglichen es, ab einem bestimmten Zeitpunkt Aktien des eigenen Konzerns zu einem festgelegten und generell sehr günstigen Preis zu kaufen und bei einem höheren Börsenkurs wieder zu verkaufen.
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