

Kinder und Jugendliche sollen besser vor Gewaltdarstellungen und andern Gefahren der neuen Medien geschützt werden.
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Das Internet und andere neue Medien seien längst Teil unserer modernen Geselllschaft geworden, sagte die Walliser Nationalrätin Viola Amherd an einer Pressekonferenz in Bern. Neben all ihren Chancen bärgen sie aber - vor allem für Kinder und Jugendliche - auch ernstzunehmende Gefahren.
Unter anderem fordert die CVP deshalb eine einheitliche Schutzaltersskala für Kino- und Fernsehfilme, DVD, Computerspiele und MMS-Dienste. Modell könnte das Klassifizierungssystem der holländischen Institution NICAM sein, die aufgrund einer Vereinbarung mit der Regierung alle Anbieter vereinige.
Für die Zertifizierung in der Schweiz sollte laut CVP ein «Medienkompetenzzentrum» zuständig sein.
In der Verantwortung sieht die CVP vorab die Kantone. Könnten diese keine Konkordatslösung finden, brauche der Bund eine Verfassungskompetenz zur Förderung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Notfalls will die CVP eine Volksinitiative lancieren, um die Harmonisierung des Jugendschutzes durchzusetzen.
Grosses Gewicht legt die Partei auf Aufklärung und Prävention. Sie möchte deshalb die Medienkompetenz zum Pflichtstoff erklären. Kinder sollten schon kurz nach dem Schuleintritt die Gefahren des Internets kennen und auch über den unsachgemässen Gebrauch der neuen Medien Bescheid wissen, sagte Amherd.
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