

Im Durchschnitt kommt jeder Superreiche auf ein Vermögen von 1,517 Mrd. Franken.
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Das sind 55 Mrd. Fr. mehr als im Vorjahr, wie eine Erhebung des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» zeigt, die am Montag veröffentlicht wurde. Im Durchschnitt kommt jeder Superreiche auf ein Vermögen von 1,517 Mrd. Franken.
Allerdings ist auch bei den Reichsten das Vermögen ungleich verteilt. Allein die zehn Finanzkräftigsten der Schweiz nennen 123 Mrd. Fr. ihr Eigen. Dies entspricht rund einem Viertel des Vermögens aller 300 Reichsten.
Der Reichste der Reichen ist - wie bereits im vergangenen Jahr - der schwedische Ikea-Möbelmagnat Ingvar Kamprad. Der König der Selbstbau- Möbel schraubte sein Vermögen um 5 Mrd. auf geschätzte 25 bis 26 Mrd. Fr. hoch.
Hoffmann und Oeri auf Platz zwei
Denselben Zuwachs verdanken die Familien Hoffmann und Oeri ihrer Mehrheit an der Pharma-Geldmaschine Roche; damit nennt die Basler Industriellendynastie 20 bis 21 Mrd. Fr. ihr Eigen und belegt damit Rang zwei in der Liste.
Neu in der Schweiz und sogleich auf Rang drei: der Russe Victor Vekselberg. Er hat sich mit 14 bis 15 Mrd. Fr. am Zürichberg niedergelassen. Für Furore sorgte er mit den in Zürich ausgestellten Faubergé-Eiern aus der russischen Zarenzeit. Sie zählen zu den wertvollsten Schmuckstücken der Welt.
Superreiche Russen
Neu auf der Liste der 300 Reichsten in der Schweiz sind dieses Jahr 14 Namen. Nebst Vekselberg zog es mit dem begüterten Düngemittelproduzenten Dimitri Rybolovlev einen weiteren Russen in die Schweiz.
Der erstaunlichste Neuling ist ein alter Bekannter: Martin Ebner. Als Bankier einst mit einem Vermögen von 4 bis 5 Mrd. Fr. verzeichnet, stürzte er im Zuge des Börsenbaisse völlig ab. Als Investor ist er nun mit 400 bis 500 Mio. Fr. zurückgekehrt.
Als prominentester Manager rangiert neu auch Oswald Grübel unter den 300 Reichsten. Der Credit-Suisse-Chef kommt auf 100 bis 200 Mio. Franken.
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