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Die Zahl der Milliardäre ist drastisch gesunken

Donnerstag, 12. März 2009 / 07:20 h
 
New York - Die globale Wirtschaftskrise hat unter den Superreichen Opfer gefordert. Die Zahl der Milliardäre weltweit ist im vergangenen Jahr um ein Drittel auf 793 gesunken. Ihr Gesamtvermögen schrumpfte fast um die Hälfte auf 2,4 Billionen Dollar. (sl/sda)



Bill Gates hat wieder die Spitze übernommen.

 
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Dies berichtet das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes». Reichster Mann der Welt ist wieder Bill Gates. Der Microsoft-Gründer landete trotz heftiger Verluste mit einem Vermögen von 40 Mrd. Dollar auf Platz eins der Liste.

Damit holte er sich die Krone zurück, nachdem im vergangenen Jahr der Investor Warren Buffett Gates von der Spitze verdrängt hatte. Buffett belegt nun mit 37 Mrd. Dollar Platz zwei, gefolgt vom Mexikaner Carlos Slim Helu, der auf 35 Mrd. kommt.

Aldi-Brüder

Unter den Top Ten sind auch die beiden Aldi-Brüder. Der 89-jährige Karl Albrecht liegt trotz eines Verlusts von 5,5 Mrd. Dollar seit 2008 auf Platz sechs (21,5 Mrd. Dollar). Sein um zwei Jahre jüngere Bruder Theo Albrecht schaffte es auf Rang neun (18,8 Mrd. Dollar).

Die beiden reichsten Frauen gehören zur Walton-Familie, die ihr Vermögen mit der Warenhauskette Wal-Mart gemacht hat. Die 59-jährige Alice Walton hat mit 17,6 Mrd. Dollar Platz 13 der «Forbes»-Liste erklommen, Christy Walton (54) folgt ihr auf Platz 14. Deutschland reichste Frau ist die BMW-Erbin Susanne Klatten (46) mit 10 Mrd. Dollar.

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, der als Stadtvater das symbolische Gehalt von einem Dollar pro Jahr bezieht, gehört zu den wenigen, die sich in der Krisenzeit verbessern konnten. Der 67- jährige Medienmogul gewann 4,5 Mrd. Dollar dazu und landete mit insgesamt 16 Mrd. auf Platz 17.

Geld verloren

Anders erging es dem nach wie vor reichsten Schweizer, Ernesto Bertarelli. Der frühere Besitzer des Biotech-Unternehmens Serono verlor zwar 2,1 Milliarden. Mit nunmehr 8,2 Mrd. Dollar schaffte er aber einen Sprung von Rang 75 auf Platz 52. Dies hat er wohl dem Umstand zu verdanken, dass andere noch weit mehr verloren haben.

Auch der zweitreichste Schweizer, Synthes-Verwaltungsratspräsident Hansjörg Wyss, rutschte weit nach vorne. Vom letztjährigen Platz 164 schaffte er es jetzt auf Platz 83, mit 5,7 Mrd. Dollar, 300 Millionen weniger als im Vorjahr. Insgesamt sind neun Schweizer Staatsbürger auf der Liste zu finden. Darunter sind die Schmidheiny-Brüder und Nicolas Hayek.

Die Milliardäre auf der «Forbes»-Liste kommen aus 52 Ländern. Die USA stellen 359 Milliardäre, Europa 196, Asien 130, der Nahe Osten und Afrika zusammen 58 und Lateinamerika 50.


 
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