

Viele nominierte Schauspieler wollten gar nicht zur Veranstaltung kommen.
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Dies teilte der Veranstalter, der Verband der Auslandspresse (HFPA), in Los Angeles mit. «Wir sind alle sehr enttäuscht, dass unsere traditionelle Zeremonie in diesem Jahr nicht stattfinden wird», erklärte Jorge Camara von der HFPA in einer Stellungnahme mit dem für die Übertragung zuständigen Fernsehsender NBC.
Die Gewinner sollen demnach in einer einstündigen Medienkonferenz am Sonntag in Beverly Hills bekannt gegeben werden. Die Präsentation wird vom Fernsehsender NBC übertragen.
Die mächtige Schauspieler-Gewerkschaft Screen Actors Guild hatte am Freitag in Los Angeles mitgeteilt, dass zahlreiche Schauspieler die wichtigste Preis-Verleihung nach den Oscars aus Solidarität mit den seit Wochen streikenden Drehbuchautoren boykottieren würden.
Demnach wollten nominierte Schauspieler wie Julia Roberts, Tom Hanks oder George Clooney nicht an der Gala im Beverly Hilton Hotel teilnehmen. Fernbleiben wollten auch diejenigen, die als Präsentatoren eingeplant waren.
Erster Autorenstreik seit 20 Jahren
Mehr als 3000 US-Drehbuchautoren für Film und Fernsehen sind seit dem 5. November im Ausstand. Die WGA fordert für ihre 12'000 Mitglieder eine höhere Beteiligung an DVD-Tantiemen sowie an den Einnahmen bei neuen Medien wie Internet und Mobilfunk. Es ist der erste Autorenstreik seit fast 20 Jahren.
Die Golden Globes, die in 25 Kategorien für Film und Fernsehen verliehen werden, gelten als erster Hinweis auf die Kandidaten, die den begehrten Oscar bekommen könnten. Der legendäre Academy Award wird am 24. Februar verliehen.
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