

Für 125 Mio. Dollar sollte Google Millionen Bücher einscannen und ins Netz stellen dürfen.
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Das zuständige New Yorker Gericht verschob auf Antrag der Verleger- und der Autorenvereinigungen die für Anfang Oktober angesetzte Anhörung auf unbestimmte Zeit. Es habe keinen Sinn, über die aktuelle Vereinbarung zu reden, da sie erheblich geändert werde, argumentierte Richter Denny Chin laut der von der «New York Times» veröffentlichten Entscheidung.
Die US-Buchbranche hatte um Aufschub gebeten, um auf Einwände von Kritikern einzugehen. Die bisherige Vereinbarung zwischen Google und US-Autorenverbänden sowie Verlagen von Oktober vergangenen Jahres sah vor, dass Google gegen Zahlung von 125 Mio. Dollar das Recht erhält, Millionen Bücher von Universitäten und Büchereien einzuscannen und ins Netz zu stellen.
Die Einigung umfasst auch urheberrechtlich geschützte Bücher - und vor allem darum entzündete sich der Streit. Mehrere Google-Wettbewerber wie Amazon sowie auch europäische Verleger und Politiker warnten nachdrücklich vor einer Monopol-Stellung für Google. Da die Vereinbarung nach einer Klage der US-Buchbranche zustandekam, muss sie noch von einem Gericht abgesegnet werden.
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