

Laut Google-Chef Eric Schmidt will der Konzern eine «leistungsfähige Plattform» für neue Mobiltelefone schaffen.
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«Wir sind hocherfreut, ein Mitglied der Alliance zu sein», wird Jean-Claude Martinez, Chef des Handysoftware-Herstellers mit Sitz in Dübendorf ZH in einer Mitteilung zitiert. Auf Wunsch des Unternehmens waren die Esmertec-Aktien zuvor vom Handel an der Schweizer Börse ausgesetzt worden.
Die Aktien waren am Nachmittag kurz vor der Aussetzung um 16.18 Uhr um 3,3 Prozent auf 9.30 Fr. gestiegen. Zum Zeitpunkt der Aussetzung lag sie noch lediglich 0,1 Prozent im Plus bei 9.01 Franken.
Neues Betriebsystem für 2008
Mit der Plattform Android könnten neue Produkte schneller und günstiger auf den Markt gebracht werden, hiess es bei Google. Die ersten Geräte mit dem neuen Betriebssystem sollen in der zweiten Jahreshälfte 2008 verfügbar sein.
Es gehe dabei nicht um die Vermarktung eines einzelnen «Google Phone», wie in Medienberichten spekuliert worden sei, sagte Google-Chef Eric Schmidt. «Unsere Vision ist, dass eine leistungsfähige Plattform Tausende von verschiedenen Mobiltelefonen hervorbringen wird.»
Das neue Handy-Betriebssystem solle auf dem frei zugänglichen Linux-Quellcode beruhen, hiess es gemäss der Nachrichtenagentur Reuters bereits zuvor in Fachkreisen. Damit stünde es Software-Entwicklern frei, den Programmen weitere Anwendungen und Funktionen hinzuzufügen.
Mit der geplanten Allianz attackiert Google vor allem den Softwarekonzern Microsoft, der sich von seinem Handy-Betriebssystem üppige Gewinn verspricht. Der weltgrösste Handy-Hersteller Nokia beteiligt sich bislang nicht an der von Google initiierten Allianz.
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