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Google will die Nutzung von TV-Werbung besser messen

Freitag, 27. November 2009 / 13:15 h
 
TiVo, Hersteller der in den USA am weitesten verbreiteten Festplatten-Set-Top-Box, hat eine Kooperation mit dem Internetkonzern Google bekannt gegeben. Das Ziel: Die Messbarkeit der Nutzung von TV-Werbung zu verbessern. (tri/news.ch mit Agenturen)



Wie wird beim Fernsehen auf Werbung geachtet? Google und TiVo wollen es herausfinden.

 
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Eine sekundengenaue Analyse der Nutzungsdaten des digitalen Videorekorders (DVR) soll es künftig möglich machen, zu erfahren, ob und wann das Fernsehpublikum Werbespots sieht, die von TiVo auf der Google-Plattform TV Ads eingeblendet werden, wie es auf dem Online-Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft «persönlich.com» heisst.

«Die getroffene Vereinbarung sieht vor, dass Google TiVo-Zuschauerdaten in seine via Google TV Ads durchgeführte Messung des Publikums von Werbeeinschaltungen lizenziert und integriert», heisst es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Genaueres liessen die beiden Unternehmen aber nicht verlauten. Man sei nur überzeugt, dass sich durch die geplante Vorgehensweise eine «substanzielle Verbesserung der Messung und Zurechenbarkeit» der Wirkung von Werbeclips, die über Google TV Ads eingeblendet werden, erzielen lasse.

TV-Werbung besser steuern

«Google TV Ads konzentriert sich darauf, den Werbetreibenden die Möglichkeit zu geben, ihre Einschaltungen besser messbar und steuerbar zu machen», erklärt Mike Steib, Director of Emerging Platforms bei Google.

Durch die eingegangene Kooperation hätten Google und TiVo nun Zugriff auf ein ungemein umfassendes Datenset von anonymisierten Zuschauerdaten. «Die Werbetreibenden können diese Daten verwenden, um besser zu verstehen, welche Zielgruppen und Spots die grösste Werbeeffizienz aufweisen, was unserer Ansicht nach letztendlich wiederum zu relevanteren Anzeigen für die TV-Nutzer führt», erläutert Steib.

Aus der Zusammenarbeit von TiVo und Google erhofft man sich aber nicht nur qualitative, sondern auch finanzielle Vorteile für die TV-Werbebranche. Damit könnte man sich das Engagement von Marktforschungsinstituten sparen, die bislang lediglich auf kostenintensive Untersuchungen wie etwa Umfragen, Panels oder andere Stichproben zurückgreifen könnten, um einen halbwegs aussagekräftigen Einblick in die Wirksamkeit von TV-Werbung zu bekommen.

 

 


 
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