

Die Pedition will Kinder und Jugentliche schützen.
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In mehr als der Hälfte der Fälle konnten Kinder problemlos Internet- und Videospiele kaufen, die für ihr Alter nicht freigegeben waren, wie pro juventute mitteilte.
Die Stiftung führte die Testkäufe bei sechs grossen Verkaufsstellen von Unterhaltungsmedien in der Stadt St. Gallen durch.
Bei 11 von 20 Einkäufen konnten Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren PC- und Konsolenspiele sowie DVD-Filme mit Gewaltdarstellungen kaufen, die für ihr Alter ungeeignet sind.
Unabhängige Zertifizierung gefordert
Für eine schweizweit einheitliche und verbindliche Regelung im Jugendmedienschutz hatte die Stiftung pro juventute im September die Petition «Stopp der (un)heimlichen Gewalt» lanciert. Für diese seien bereits über 23'000 Unterschriften gesammelt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Petition fordert eine unabhängige nationale Zertifizierungsstelle zur Prüfung der Altersfreigabe für Computerspiele, Videos und Kinofilme. Dabei sollen landesweit einheitliche Altersfreigaben für verbindlich erklärt werden. 
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