

Model Jasmin Brunner (links) und Miss Earth Schweiz Liza Andrea Kuster: Hüllenlos für die Pelzfrei-Kampagne.
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Es wird wieder kälter - Zeit für wärmende Kleidung. Pelz verspricht kuschelige, flauschige Wärme und die Pelzindustrie verspricht den Käufern ein hochwertiges Naturprodukt. Aber an den teuren Kleidungsstücken und trendigen Bordüren klebt Blut.
Modeopfer
Trotz aller Beteuerungen der Pelzindustrie, trotz millionenschwerer Imagekampagnen und Pseudo-Labels: Pelz aus artgerechter Haltung gibt es nicht. Pelztierfarmen sind ein grausames Geschäft. Millionen Tiere leben ein kurzes, leidvolles Leben in bedrängter Enge und sterben einen oft langen qualvollen Tod. Auf den Tötungsplätzen der chinesischen Pelzindustrie werden jedes Jahr hunderttausende Tiere bei vollem Bewusstsein gehäutet. Das hat der Schweizer Tierschutz STS schon vor Jahren dokumentiert. Geschätzte 80 Prozent der weltweit gehandelten Pelze stammen aus dem Reich der Mitte. Das Land überschwemmt die Welt mit Billigpelz. Verarbeitet wird alles, was haarig ist.
So schön kann Pelzprotest sein
Lieber nackt als im Pelz zeigen sich das Model Jasmin Brunner und Miss Earth Schweiz Liza Andrea Kuster. Für das neue Plakat zur innovativen Pelzfrei-Kampagne des Schweizer Tierschutz STS haben sie die Hüllen fallen lassen. Seit mehr als zwei Jahren zeichnet das STS-pelzfrei-Label mit dem Schriftzug «Hier wird kein Tierpelz verkauft» Geschäfte und Bekleidungsmarken aus, die in ihrer Kollektion weder Echtpelz verarbeiten noch zum Verkauf anbieten.
Schluss mit Echtpelzkleidern
American Apparel, Blackout, Blue Dog, Chicorée, Colonys/Companys, Coop City, Erfolg, Esprit, Filippa K., H&M, Helly Hansen, Jack Wolfskin, Migros, Sherpa Outdoor, Strellson, Tarzan, Zimtstern - diese Anbieter muss man sich merken, will man hierzulande mit gutem Gewissen und garantiert pelzfrei einkaufen.
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