

Die Manager sehen den sozialen Frieden gefährdet.
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Die «SonntagsZeitung» befragte 51 Chefs der grössten Schweizer Unternehmen. 35 von ihnen machten bei der Umfrage mit.
Und sie beurteilen die Lohnunterschiede zwischen Kader und Belegschaft mehrheitlich als Problem: 26 Prozent antworteten mit Ja, 51 mit «teilweise». Lediglich 20 Prozent sehen keine Problem.
Auf die Frage, ob die Millionenbezüge von Topmanagern den sozialen Frieden gefährden, antworteten 31 Prozent mit Ja, 40 Prozent sehen den Frieden zumindest teilweise gefährdet.
Echtes Akzeptanzproblem
Dieser Meinung ist auch der Präsident des Arbeitgeberverbandes, Rudolf Stämpfli. Die hohen Managerlöhne stellten «ein echtes Akzeptanzproblem» dar, sagte Stämpfli in einem Interview, das die «Berner Zeitung» am Mittwoch publiziert hatte.
Breiteste Kreise der Bevölkerung könnten diese Entwicklung nicht mehr nachvollziehen. Jeder Manager müsse «nach seinem Gewissen entscheiden, was er tun darf und was nicht», sagt Stämpfli.
In diese Richtung geht auch die Überzeugung der von der «SonntagsZeitung» befragten Manager: 65 Prozent finden es keine gute Idee, eine gesetzliche Obergrenze festzuschreiben. Die Unternehmen sollten selber über Maximallöhne entscheiden, finden 31 Prozent.
37 Prozent sind dabei der Meinung, es gebe eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte. Eine Mehrheit dieser Gruppe veranschlagt diesen Spitzenlohn bei 10 Millionen Franken pro Jahr. 57 Prozent sehen dagegen keine moralische oder gesellschaftspolitische Obergrenze für Managerlöhne.
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