Medienkonzern Axel Springer Schweiz muss sparen

Montag, 8. Dezember 2008 / 18:36 h
 
Zürich - Der Medienkonzern Axel Springer Schweiz muss sparen. Er verzichtet im kommenden Jahr deshalb auf die Galaveranstaltung zum «Prix Courage» des «Beobachters», wie der Konzern mitteilte. (smw/sda)



Der Medienkonzern Axel Springer Schweiz muss sparen.

 
Ausfallen wird auch der Empfang, der jeweils bei der Präsentation der «Handelszeitungs»-Studie «Werbetrends» durchgeführt wird. Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits entschieden, dass die Vergabe des Schweizer Fernsehpreises von «TELE» und «TVSTAR» auf das erste Halbjahr 2010 verschoben wird.

Auch in Deutschland sind Feiern, Empfänge und Galas betroffen. So wird laut der Mitteilung die Spendenaktion «Ein Herz für Kinder» von «BILD» im Jahr 2009 in einer anderen, kostengünstigeren Form stattfinden.

Mit diesem konsequenten Kostenmanagement hoffe man, der Krise auch in Zukunft zu trotzen. Man wolle nicht dort sparen, wo es die Qualität des Journalismus oder die Mitarbeitermotivation beeinträchtige, lässt sich der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner in der Mitteilung zitieren.

Entlassungen oder die Einstellung von Titeln habe es bisher nicht gegeben.



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