Sorry, you need Javascript on to see our email.
Home
  Home / News / Medienunternehmen zittern vor Trading-Modell  

Medienunternehmen zittern vor Trading-Modell

Dienstag, 6. Dezember 2011 / 20:45 h
 
Berlin/Frankfurt - Der neue Geschäftszweig von Mediaagenturen heisst Trading. Sie kaufen Werbeplätze im Paket, vermarkten sie mit hohen Renditen und auf eigenes Risiko an Werbekunden. TV-Sender und Verlage sind davon nicht begeistert und versuchen alles, um sich gegen die neue Konkurrenz zu wehren. (fest/pte)



Das Trading Modell lässt TV-Sender und Verlage zittern.

 
SERVICE
Artikel als E-Mail senden
Druckansicht
 
Unternehmen wie RTL Deutschland mussten sich bislang vor Angreifern nicht fürchten. Sie besitzen einen Zuschaueranteil von 35,7 Prozent und 43,6 Prozent Anteil am TV-Werbemarkt. Doch jetzt fühlt sich der Sender durch das neue Geschäftsmodell der Mediaagenturen unter Druck gesetzt.

Weniger Erlöse, weniger Qualität

«Die Kontrolle über die Vermarktung der Werbeplätze auf dem eigenen Sender steht auf dem Spiel, und damit die Zukunft der Senderfamilie», lässt sich Martin Krapf, Geschäftsführer der RTL-Vermarktungstochter IP Deutschland, von der Financial Times Deutschland zitieren. Zudem sorgt er sich um die langfristige Finanzierung im Falle des Verlustes der Vermarktungshoheit.

Traditionell beraten die Agenturen Unternehmen bei ihrer Werbestrategie und kaufen in ihrem Auftrag passende Werbeplätze, beispielsweise im Fernsehen oder in Zeitschriften. Seit neuestem befassen sich einige der grösseren Agenturen mit Trading. Sie kaufen im Paket Werbeplätze für etwa 20 Prozent des Listenpreises und vermarkten sie dann weiter an den Werbekunden.

«Wenn Trading zu einem grossen Posten im Markt werden würde, könnten die Medienhäuser nicht mehr dieselben Erlöse einspielen wie bisher und müssten bei der Qualität sparen», erklärt Uwe Beck, Media-Direktor beim Konsumgüterhersteller Unilever und Vorstandschef des Werbebetreibenden-Verbands OWM. Millionen an Werbeerlösen könnten also von den Medienunternehmen zu den Agenturen wandern.

Nächstes Ziel: Anzeigenverkauf

Trotz aller Bedenken beteiligt sich bereits eine Vielzahl von Medienunternehmen an diesem Konzept. So verkauft Axel Springer ein Prozent seines Brutto-Werbeinventars über Trading. Die Umsatzstärkste Agentur mit 6,12 Mrd. Euro Umsatz ist die Düsseldorfer Agenturengruppe GroupM. Sie hat über 40 Prozent der deutschen Werbeumsätze und steht offen zu dem Ziel, in den Anzeigenverkauf, das Kerngeschäft der Medienunternehmen, vorzustossen.

Eine Vielzahl der Medienunternehmen will sich das Verhalten der Agenturen aber nicht gefallen lassen. «Das Modell torpediert sämtliche Bemühungen der TV-Branche, das Medium eben nicht als austauschbare Ware allein über den Preis zu verramschen», so Jan Kühl, Chef von El Cartel Media, Vermarkter von RTL 2. Es wird alles daran gesetzt, um die Verbreitung dieses Traiding-Modells zu verhindern.

 

 


 
Zusammenhang
Axel Springer legt dank Internet- und Auslandsgeschäft deutlich zu
Mittwoch, 7. März 2012 / 10:15 h
Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer («Bild», «Die Welt») profitiert weiter von einem stark...
>> lesen Sie hier weiter
Weitere aktuelle Meldungen
Red Bull steigt in München ein
Sonntag, 20. Mai 2012 / 18:58 h
München wird auch nächste Saison in der DEL vertreten sein. Der österreichische Getränkehersteller Red Bull steigt beim EHC...
>> lesen Sie hier weiter
«Google+ ist tot»
Donnerstag, 17. Mai 2012 / 10:27 h
Wien - Eine neue Studie von RJ Metrics zur Nutzung von Google+ (G+) kommt zum Ergebnis, dass das Prestigeprojekt des...
>> lesen Sie hier weiter
Wohnzimmer wird zu interaktiver Werbeplattform
Donnerstag, 17. Mai 2012 / 09:43 h
Redmond - Noch in diesem Frühjahr will Microsoft in den USA das Xbox-Reklame-Portal NUads auf den Markt bringen, wie cnet.com...
>> lesen Sie hier weiter
Wegen Werbeanrufen über 1600 Beschwerden eingegangen
Mittwoch, 16. Mai 2012 / 14:42 h
Bern - Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb am 1. April sind bei den...
>> lesen Sie hier weiter
Pro Juventute lanciert ein Grossprojekt für Eltern
Sonntag, 13. Mai 2012 / 08:23 h
Bern - Mit dem «Eltern Club Schweiz» ruft Pro Juventute am Muttertag ein nationales Grossprojekt für alle Eltern in der...
>> lesen Sie hier weiter
>> Weitere Meldungen

Kontakt
Für Pressemitteilungen oder Fragen kontaktieren Sie bitte:
Peter Linsin
 height= +41 (0)71 246 56 56
linsin@news.ch
emax_ch
  

Weiter zu: Team


Schnellzugriff:






Aktuell:
thurgau24.ch



Unique Clients


Quelle: Google Analytics
Populäre Themen

Neu auf werbung.ch
Aktuelle News
Pools
Technologie

Werbeformen

AdSpot
PosterAd
SMS
Publireportage

Zuletzt geändert

pharmawiki.ch
nebelspalter.ch
swissguide.ch
20min.ch