

Lancierte die Abzockerinitiative: Thomas Minder.
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«Diese Herren» hätten in früheren Jahren «bereits genügend abkassiert», kritisiert der Chef des Kosmetik-Unternehmens Trybol in einer Mitteilung. An die Adresse des Wirtschaftsdachverbands economiesuisse stellt er die rhetorische Frage, ob dieser noch immer an die Selbstregulierung glaube.
Minder nutzt denn auch die Gunst der Stunde, um für die von ihm im Herbst 2006 lancierte Volksinitiative «gegen die Abzockerei» zu werben. Darin fordert er Massnahmen, «um der Amerikanisierung auf der Teppichetage endlich einen Riegel zu schieben».
EBK: «Weiter gut kapitalisiert»
Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) erachtet die UBS als weiterhin gut kapitalisiert. Personelle Massnahmen in der Führungsspitze der Grossbank würde die EBK derzeit als nicht angemessen erachten.
Trotz der neuen Milliardenabschreiber erreiche die UBS mit den angekündigten Massnahmen eine im internationalen Vergleich sehr gute Eigenmittelausstattung, sagte EBK-Sprecher Alain Bichsel. Die Grossbank will neues Kapital bei Grossinvestoren aufnehmen und schüttet den Aktionären 2007 keine Bardividende aus.
Gegen radikale Änderungen
Ein Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel oder anderer Personen wäre nach Ansicht der EBK nicht die richtige Reaktion: «Aus unserer Sicht wäre es komplett falsch, jetzt radikale Änderungen vorzunehmen», sagte Bichsel. Bedenken gegen Personen stünden für die EBK nicht im Vordergrund.
Rating gesenkt
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat nach dem neuen Milliardanabschreiber das Rating für die UBS bei «AA/A-1+» bestätigt. Fitch senkte die Einschätzung von «AA+» auf «AA».
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