

Bis zum Jahr 2010 werden laut IFPI rund ein Viertel der Musik über Downloads verkauft.
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Der Anteil der Downloads via Internet und Handy am gesamten Geschäft der Musikbranche stieg 2006 auf 10 Prozent von 5,5 Prozent im Vorjahr.
Der Umsatz verdoppelte sich auf zwei Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Fr.). Die Zahl der Lieder, die online verfügbar sind, habe sich mit vier Millionen ebenfalls verdoppelt.
Der IFPI rechnet damit, dass bis zum Jahr 2010 rund ein Viertel der Musik über Downloads verkauft wird.
Kampf gegen Piraterie
Die Plattenfirmen litten immer noch spürbar unter illegalen Kopien, hiess es. «Mittlerweile sind die digitale Piraterie und die Entwertung von Musik eine wirkliche Bedrohung für das sich entwickelnde Geschäft mit digitaler Musik», erklärte der IFPI.
Rechtliche Schritte gegen grosse private Online-Tauschbörsen in 18 Ländern hätten die Piraterie lediglich eindämmen können. Versuche, Privatpersonen zu belangen, seien ohnehin nur der zweitbeste Weg, mit dem Problem umzugehen. Die IFPI wolle deswegen nun verstärkt gegen die Internetdienste-Anbieter vorgehen.
Viele US-Downloads
Die Zahl der heruntergeladenen Einzeltitel (Singles) stieg nach IFPI-Angaben 2006 insgesamt um 89 Prozent auf 795 Millionen. Wichtigster Markt bleiben die USA. Hier wurden 582 Millionen Einzeltitel heruntergeladen (plus 65 Prozent) und 33 Millionen Alben, rund doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.
In Deutschland habe es ein zurückhaltenderes Wachstum gegeben. Die Zahl der heruntergeladenen Einzeltitel sei auf 24 Millionen von 19 Millionen ein Jahr zuvor gestiegen. Zahlen für die Schweiz liegen noch nicht vor. 
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