Samstag, 20. Februar 2010 / 11:08 h Die Österreicherin Natascha Kampusch erlebte etwas, das so schrecklich und abstrus ist, dass man es sich selbst nur schwer vorstellen kann: Sie wurde als Kind von einem Fremden entführt und dann acht Jahre lang in einem Keller festgehalten. Anscheinend reicht das nicht, um von einfältigen Facebook-Aktionen verschont zu werden. (fkl/news.ch mit Agenturen) |


Das Enführungsopfer Natascha Kampusch.
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Nach ihrer Befreiung war das Medieninteresse an Natascha Kampusch gross. Dementsprechend häufig war sie vor allem in österreichischen Medien zu sehen. Nun haben sich auf Facebook Leute zusammengefunden, die finden, dass «Natascha Kampusch nervt». Noch eigenartiger mutete die Gruppe «Sperrt Kampusch wieder in den Keller» an. Diese wurde auf Aufforderung von Natascha Kampuschs Anwalt entfernt. Auch die Gruppe «Natascha Kampusch nervt» wurde inzwischen gelöscht.
Die Gruppenmitglieder schrieben diverse Pinnwandeinträge, dass es Kampusch um die «Mediengeilheit» und ums «Geldmachen» gegangen sein soll. Ausserdem glaubten einige, dass die Entführungsgeschichte erfunden sein soll.  |