

Beim tebo erhalten die Unternehmer nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Unterstützung in Form von Coaching und Beratung von Personen, die selber Unternehmer sind oder waren.
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Der Weg von der Geschäftsidee zum blühenden Unternehmen ist oft schwierig, und so manch begeisterter Erfinder oder aufstrebende Forscherin scheitert an den rechtlichen, finanziellen oder administrativen Hindernissen. Das tebo begleitet daher in Zusammenarbeit mit der Empa initiative und innovative Jungunternehmer während der Gründungs- und Wachstumsphase ihres Geschäfts.
Starten in wüchsiger Umgebung
Worin liegt der Vorteil beim Unternehmensstart im Technologiezentrum an der Empa? «Als Jungunternehmer will und muss ich mich in erster Linie um mein Kerngeschäft kümmern. Es kostet nur unnötig Zeit und Geld, wenn ich mich stattdessen um die funktionierende Infrastruktur oder um Zeit verschlingende administrative Belange kümmern muss. Im tebo finden Jungunternehmer eine optimale Infrastruktur und Dienstleistungen vor, die ihnen den Rücken freihalten für Ihr Kernbusiness», erklärt Peter Frischknecht, Geschäftsführer des tebo. Der repräsentative Empa-Bau sei bei den Unternehmern auch bei Kundenbesuchen beliebt. Der Hauptgrund für das Technologiezentrum, und damit der eigentliche Kristallisationspunkt des tebo ist jedoch die Absicht, den Austausch von Wissen zwischen Forschern der Empa und innovativen Jung-Unternehmern zu fördern.
In der Kaffeepause zur neuen Produktidee
Dank der räumlichen Nähe kann dieser Austausch effizient und zwanglos, zum Beispiel in der täglichen Kaffeepause, geschehen. «Wo clevere Personen verschiedener Fachrichtungen miteinander ins Gespräch kommen, besteht grosses Potenzial für neue, innovative Projekte», ist Frischknecht überzeugt. Diese These erhärtet sich im Alltag des Technologiezentrums, wo Jungunternehmer nicht nur den Wissenschaftern von der Empa, sondern auch den Ingenieuren von der Fachhochschule St.Gallen begegnen. Derzeit nutzen 12 Unternehmen auf 650m2 mit rund 40 Arbeitsplätzen das Sprungbrett, um ihr Business in unmittelbarer Nähe zu Spezialisten aus der Forschung zu starten.
Zweiter Standort?
Ein gutes Produkt zu haben ist das Eine, die wirtschaftliche Umsetzung das Andere. Beim tebo erhalten die Unternehmer nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Unterstützung in Form von Coaching und Beratung von Personen, die selber Unternehmer sind oder waren. Nun prüft das tebo eine räumliche Erweiterung, bei der bestehende Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Empa und der Fachhochschule als Teil des Technologiezentrums in Betrieb genommen werden. In Kooperation mit einem privaten Immobilienbesitzer sowie einem Office-Dienstleister wird auch am zweiten Standort des Technologiezentrums der gleiche Service wie im Empa-Haus angeboten werden. Die Gebäulichkeiten beim Einkaufszentrum Lerchenfeld, welche in unmittelbarer Nähe zur Empa, aber auch zu Instituten der Fachhochschule Ostschweiz liegen, bieten gute Voraussetzungen dafür. Durch die räumliche Erweiterung steht dem tebo mehr Raum (vor allem auch Produktionsraum) für Jungunternehmer zur Verfügung.
Bedarfsanalyse bis Ende Februar
Eine Bedarfsabklärung soll zeigen, wie gross die Nachfrage für eine derartige Erweiterung ist. Interessierte (Jung-) Unternehmer mit einem technologischen Schwerpunkt sind deshalb eingeladen, ihr Interesse für einen Standort im Technologiezentrum bei der tebo-Geschäftsstelle zu melden.
Die Bedarfsabklärung für diese räumliche Erweiterung des Technologiezentrums soll bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die Zeichen stehen nicht schlecht, dass bald schon mehr Raum für Innovationen in St.Gallen zur Verfügung steht. |