

SP-Präsident Hans-Jürg Fehr unterstützt die Initiative.
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Auslöser für die SP war die bekannt gewordene Jahresentschädigung in Höhe von fast 26 Millionen Franken für den Oerlikon-Konzernchef Thomas Limberger. Das «Abzockervirus» greife nun auch auf mittelgrosse Unternehmen über, teilte die Partei am Dienstag in einem Communiqué mit.
«Die mittelgrossen Schweizer Unternehmen zeichneten sich bisher durch eine einigermassen massvolle Salärpolitik aus. Nun ist auch dieser Damm gebrochen», wird SP-Präsident Hans-Jürg Fehr in der Mitteilung zitiert. Die SP bekämpfe diese Auswüchse mit ihrer parlamentarischen Arbeit und helfe Unterschriften zu sammeln, damit die Abzocker-Initiative dieses Treiben stoppe.
Die «Volksinitiative gegen die Abzockerei» war Ende Oktober 2006 von Thomas Minder, dem Besitzer der Kosmetik-Firma Trybol, lanciert worden. Das Begehren fordert, dass die Aktionäre börsenkotierter Unternehmen künftig an der Generalversammlung über Löhne, Boni und andere Vergütungen der Verwaltungsräte und der Geschäftsleitung entscheiden können.
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