

Betrübte Gesichter an der Pressekonferenz. Daniel Corte von der Firma Nüssli und der OK-Präsident Erwin Flurin (r).


Das letztjährige Festival hatte Tausende nach Zürich gelockt.
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Verletzt wurde niemand. Der Anlass musste abgesagt werden
Weshalb der vordere Teil der 28 Meter hohen Schanze Big Air zusammenbrach, ist unklar, wie Nicole Fix, Sprecherin der Zürcher Stadtpolizei, gegenüber dem Lokalsender Radio 24 erklärte.
Das regnerische Wetter sei wohl kaum ein Grund für den Vorfall, denn die Wettersituation sei jenen der Vorjahre vergleichbar gewesen.
Aufklärungsarbeit
Nach dem Zusammenbruch der Sprungschanze suchten Polizeihunde zwischen den Trümmern der Konstruktion und den Kunstschneemassen nach möglichen Opfern. Eingesetzt wurde auch eine Wärmebildkamera, wie Beat Jud, Sprecher der Zürcher Feuerwehr, erklärte.
Nach bisherigen Erkenntnissen kamen keine Menschen zu Schaden. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich noch kein Publikum auf dem Schanzengelände. Vor Ort waren arbeitende Teams der Veranstalter. Gemäss OK-Präsident Erwin Flury wird niemand vermisst.
Hauptattraktion
Die Big Air-Schanze war die Hauptattraktion von Freestyle.ch auf der Landewiese. Sportler auf Snowboards, Freeskis, FMX-Bikes sowie Skateboards hätten spektakuläre Sprünge zeigen sollen. Der Anlass begann am Freitagabend und hätte bis Sonntag dauern sollen.
Freestyle.ch in Zürich gehört seit 1995 zu den grössten Freestyle-Veranstaltungen Europas. Der Anlass mit internationalen Stars findet jeweils am letzten September-Wochenende statt. Dieses Jahr erwarteten die Veranstalter gegen 100 000 Zuschauer.
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