

Gilt als reichster US-Amerikaner: Warren Buffett.


Swiss RE Hauptsitz am Mythenquai in Zürich.
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Swiss Re kündete den voraussichtlichen Milliardenverlust überraschend an, die definitiven Zahlen legt das Unternehmen am 19. Februar vor. Im 2007 hatte der Rückversicherer noch 4,2 Mrd. Fr. Gewinn geschrieben.
Ursache für die nun tiefroten Zahlen sind Wertberichtigungen auf Finanzanlagen: Allein bei den Finanzprodukten ohne direkten Bezug zum Versicherungsgeschäft beläuft sich der Bewertungsverlust auf 6 Mrd. Franken.
Gutes Kerngeschäft
Die Kapitalerhöhung nimmt Swiss Re auch wegen der schwindenden Eigenmittel vor: Zwischen Ende September und dem Jahresende schrumpfte das Eigenkapital von 24,1 Mrd. auf noch 19 bis 20 Mrd. Franken. Die Dividende kürzt Swiss Re auf 10 Rappen pro Aktie (Vorjahr: 4 Franken).
Trotz der dramatischen Massnahmen läuft das Kerngeschäft rund, wie Swiss Re betonte. «Die Ergebnisse im vergangenen Jahr sowie im vierten Quartal waren sehr stark», sagte Finanzchef George Quinn in einer Telefonkonferenz.
Kapitalspritze
Die drei Mrd. Fr. der Investmentgesellschaft von Warren Buffett fliessen Swiss Re in Form einer Wandelanleihe zu: Dafür erhält Berkshire Hathaway einen jährlichen Zins von 12 Prozent. Nach frühestens drei Jahren kann die Gesellschaft die Anleihe zu 25 Fr. pro Titel in Swiss-Re-Aktien wandeln.
Die Aktionäre sollen dennoch nicht leer ausgehen: Das Unternehmen zieht eine weitere Kapitalspritze von bis zu 2 Mrd. Fr. in Erwägung. Bestehende Anteilseigner sollen dabei ein Bezugsrecht erhalten. Über beide Massnahmen muss eine ausserordentliche Generalversammlung am 13. März befinden, wie Swiss-Re-Chef Jacques Aigrain sagte.

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