

Das Image der «Monks» hatten zwei deutsche Kunststudenten kreiert.


Nach 40 Jahren wieder «The Monks»: Zum ersten Mal in der Schweiz.
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«Bis heute gibt es nichts in Kunst, Rock, Punk- oder Nut-Rock, das der verrückten konzeptuellen Strenge des Images der Monks und dem rohen, Avant-Biergarten-Sound der einzigen LP der Gruppe »Black Monk Time« nahe kommt.»
So beschreibt der «Rolling Stone» die fünf US-Ex-Soldaten, die sich 1964 in Deutschland zusammentaten um, nach einer kurzen «normalen» Beat-Karriere, als «The Monks» die Musik-Welt aufzumischen.
Geniale Wegbereiter
Die «Anti-Beatles» schnitten sich die Haare kurz, rasierten sich Tonsuren und trugen anstelle von Krawatten Galgenstricke um den Hals. Ihre Musik war minimalistisch und aggresiv, ihre Texte ironisch und radikal, ihre Ästhetik provokant und dadaistisch.
Heute gelten die «Monks» als geniale Wegbereiter diverser moderner Musikströmungen; Bands wie Can, Amon Düül, Faust, Kraftwerk oder GUZ sowie verschiedene Protagonisten des Punk sehen sich als ihre direkten Nachfahren.
Fulminante Rückkehr nach 40 Jahren
Der 21. Oktober wird in Erinnerung bleiben. «Klang und Kleid» organisiert zu seinem 13. Geburtstag das erste und wohl auch letzte Konzert der «Monks» in der Schweiz.
Eddie Shaw (Bass), Gary Burger (Gitarre), Dave Havlicek (Banjo), Len Curiel (Drums) und Mike Fornatale (Organ) wollen zeigen, dass sie auch nach 40 Jahren noch einen Konzertsaal zum kochen bringen.
Als Aufheizer wurden die Rockabilly-Punks «The Monsters» verpflichtet. Die bekennenden «Monks»-Fans sind für ihre energiegeladenen Live-Auftritte («THEY BLEW YOUR BRAIN AWAY») bekannt und werden die Gäste würdevoll auf den Hauptakt einstimmen.
Durch die «Abendmesse» im Club Mascotte in Zürich führt Kardinal Grau. Für Männer im Mönchs-Look (frisch rasiert) oder unzimperliche Ordenschwestern ist der Konzert-Eintritt gratis.
Doku-Premiere und Afterparty
Im Anschluss zeigt das Kino Riff Raff um Mitternacht die Schweizer Premiere des Dokumentar-Filmes «monks - the translation feedback» in Anwesenheit sämtlicher noch lebenden Bandmitglieder und den beiden Filmemachern Dietmar Post und Lucia Palacios.
In der Acapulco Bar sorgt Kaplan Wicked Wiggler für musikalische Stimmung an der öffentlichen Afterparty. Versündigungen sind erwünscht. |