

Neueste Videos und Musik schon vor dem Verkaufsstart: Bei MySpace kein Problem.


MySpace ist genau das Instrument, um illegale Musikdateien einfach und schnell zu verbreiten - leider nicht erlaubt.
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Die Klage sei bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht worden, teilte der weltgrösste Musikkonzern mit. Darin wirft die Tochter des französischen Medienkonzerns Vivendi MySpace vor, Internetnutzern die illegale Verbreitung von Videos zu ermöglichen und sie durch eine Umformatierung zu unterstützen.
Zuvor seien monatelange Verhandlungen zwischen Universal und MySpace, das zur News-Corp-Gruppe von Medienmogul Rupert Murdoch gehört, am Donnerstag gescheitert, sagte eine mit der Situation vertraute Person.
Nach Universal-Angaben weisen tausende Links auf MySpace auf Musik von Künstlern wie Gwen Stefani teils noch vor deren offiziellen Verkaufstart. MySpace bezeichnete das Vorgehen von Universal als sinnlosen Rechtsstreit.
Neue Software
Die Massnahmen zum Entfernen illegaler Downloads erfüllten die gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Urheberechte. Wenige Stunden zuvor hatte MySpace eine verbesserte Software vorgestellt, die es den Besitzern der dargestellten Inhalte leichter machen soll, illegal gezeigtes Material zu entfernen.
Im Fall des kürzlich von Google übernommenen MySpace-Rivalen YouTube hatte Universal einer Lizenzvereinbarung zugestimmt, die den Nutzern Zugang zu tausenden Musikvideos ermöglicht.
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