

Video-Plattformen wie kyte.tv bieten vielfache technische Möglichkeiten.
|
|
|
|
|
| |
|
| Die Video-Plattform Kyte TV. | | | kyte.tv |
|
|
|
Neueste Entwicklung im Video-Boom: User kreieren eigene Shows und stellen diese auf speziellen Online-TV-Plattformen live ins Netz. Entsprechende Portale wie kyte.tv erfreuen sich einer ständig steigenden Beliebtheit.
Ausschlaggebend für den Boom von Videoinhalten im Internet sind dabei vor allem dessen technologische Möglichkeiten. So hat der Konsum von TV-Inhalten über das Netz für User einerseits den Vorteil, dass diese den Ort und die Zeit der Übertragung völlig frei bestimmen können.
Videopodcasts lassen sich beispielsweise auf das Mobiltelefon oder den Video-iPod laden und unterwegs ansehen. Andererseits erlaubt der Rückkanal des Internets auch die Interaktion der Nutzer mit den Programmgestaltern.
Selbst aktiv werden
Die Interaktivität des Webs eröffnet heute viele neue Möglichkeiten: Aus Zusehern werden die Produzenten ihrer eigenen Inhalte. «User Generated Content» wird zum wichtigen Faktor der neuen TV-Kultur und überwindet die klassische Trennung zwischen Konsumenten und Produzenten.
Wer mit dem aktuellen Fernsehprogramm also nicht zufrieden ist, kann nun auch selbst aktiv werden und seine eigenen Sendungen produzieren. Video-Dienste wie kyte.tv, die im Webbrowser mit einer Standard-Webcam genauso wie von der integrierten Handykamera funktionieren, ermöglichen dann die Live-Ausstrahlung der selbst erstellten Beiträge.
Quoten-Dienst für die eigene Show
Der Webfernsehdienst betreibt derzeit nach eigenen Angaben knapp 300'000 verschiedene Channels mit User-Programmen. Der jeweilige Channel-Betreiber erhält sogar darüber Auskunft, wie viele Zuschauer vor dem PC oder dem Handy sitzen und sich die Sendungen anschauen.
Derzeit sind die Zuschauerzahlen für solche selbsterstellten Shows allerdings noch eher bescheiden. Zwischen einem und 300 User sehen im Durchschnitt derartige Sendungen. Um mehr Publikum erreichen zu können, kann der eigene Videobeitrag aber auch auf fremden Webseiten oder bei Social-Networking-Seiten wie Facebook eingebunden werden.
 |