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Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen die MeteoSchweiz einer generellen Reform zu unterziehen.
In den vergangenen Jahren haben sich das Parlament und private Wetterdienste – namentlich MeteoNews und Meteomedia - den Finanzierungsmodus und die Leistungsfähigkeit von MeteoSchweiz in Frage gestellt.
Im Vorfeld des Entscheides hat das EDI hat die Leistungsfähigkeit einzelner Teilbereiche der Organisation von MeteoSchweiz durchleuchtet und zudem einen Wettervorhersage-Wettbewerb ausgeschrieben.
SF Meteo hat nicht teilgenommen
Gewonnen hat dieser Wettbewerb der von MeteoNews und Meteomedia betriebene Wetterdienst meteocentrale.ch. Eingeladen waren die privaten Wetterdienste, SF-Meteo (Redaktionsleiter Thomas Bucheli) und MeteoSchweiz. SF Meteo hat an diesem Wettbewerb nicht teilgenommen.
Grosser Erfolg für Meteocentrale
Das Ergebnis des offiziellen Wettervorhersage-Wettbewerbes des Bundes ist ein grosser Erfolg für meteocentrale.ch, der gemeinsame Wetterdienst von Meteomedia und MeteoNews.
Es zeigt sich, dass man gute Prognosen nicht mit Millionen von Steuer- oder Konzessionsgeldern erkaufen kann. Die Dynamik eines KMU sowie ein dichtes Wetterstationsnetz zusammen mit Meteorologen, die sich auf ihre Arbeit konzentrieren können sind für die beste Qualität bei Wettervorhersagen für die Schweiz entscheidend.
Entscheidend für den Gewinn des Wettervorhersage-Wettbewerbes des Bundes war die Konstanz der Wettervorhersage von den Meteocentrale-Meteorologen. Unter Einbezug aller Scores lässt sich herauslesen, dass Meteocentrale bei den Windprognosen deutlich besser abgeschnitten hat als die Konkurrenz. Dies ist vor allem für die Sturmwarnungen von entscheidender Bedeutung.
MeteoSchweiz und Meteocentrale an der Spitze
Bei den Temperaturprognosen liegen MeteoSchweiz und Meteocentrale zusammen an der Spitze, während bei den Niederschlagsprognosen wiederum Meteocentrale am präzisesten prognostizierte (wiederum äusserst wichtig für die Warnung vor Hochwasser und Überflutungen). Einzig die bei der Prognostizierung des Sonnenscheines lag MeteoSchweiz leicht vor Meteocentrale und Meteotest.
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