

Das Party-Portal der Schweiz seit 11 Jahren: usgang.ch
|
|
|
|
|
| |
|
| mehr über usgang.ch | | die Schweizer Party-Plattform im Internet | | usgang.ch |
|
|
|
Alles begann im Jahr 1999, als Marc P. Bernegger und Simon Virlis während eines Aufenthaltes in New York die Idee hatten, ein paar Zürcher Ausgangstipps für junge Leute ins Netz zu bringen. Gedacht, getan: Die beiden reservierten eine Domain. Der Startschuss für usgang.ch war damit gesetzt.
Statische Anfänge
Ohne jegliche Programmierkenntnisse lancierten Marc P. Bernegger und Simon Virlis anfangs 2000 ihre Webseite, die anfänglich rein statisch funktionierte und dementsprechend simpel daher kam. Erst als die beiden 2001 einen ersten Programmierer an Bord holten, konnte die Webseite um dynamische Elemente ergänzt werden.
Ein bisschen Glück gehört dazu
2002 wurde aus dem Hobby Ernst. Aufgrund des Erfolgs der Plattform – unterdessen besuchten täglich mehrere 1000 Nutzer die Webseite – beschlossen Marc P. Bernegger und sein Team die usgang.ch GmbH zu gründen. Damit ging auch die Anstellung eines ersten Angestellten einher. Karim Zekri, ein guter Freund der Gründer, der für ein Semester sein Studium unterbrechen wollte, wurde engagiert. Zuerst arbeitete dieser noch von seiner Wohnung aus, aber schon 2003 zog das usgang.ch an den zentral gelegenen Löwenplatz um. Marc P. Bernegger: «Dass wir an einer solchen Lage Büroräumlichkeiten zu erschwinglichem Preis fanden, war einfach Glück. Die Räume waren eigentlich so teuer, dass der Vermieter keinen geeigneten Mieter fand. Uns fand er sympathisch, unser Vorhaben verrückt – irgendwie passte das. So ein Quäntchen Glück gehört zum Unternehmertum einfach dazu.»
Rasanter Wachstum
Im Mai 2005 weitete usgang.ch seine Tätigkeiten auf weitere Städte der Schweiz aus. 2006 folgte die Expansion ins Tessin und die Westschweiz. Gleichzeitig kam in dieser Zeit bei einem Teil des Teams der Wunsch auf, neue Wege zu gehen. Damit begann die Ausschau nach einem geeigneten Käufer. 2008 war es soweit. Axel Springer übernahm usgang.ch. Marc P. Bernegger: «Für uns war dieser Exit eine grosse Genugtuung, weil damit auch klar wahr, dass es mit usgang.ch weitergeht. Da mit Simon Virlis einer der beiden Gründer als Geschäftsführer blieb, war auch eine gewisse Kontinuität gewährleistet.»
Was hat zum Erfolg geführt?
Wieso hat es bei usgang.ch geklappt und bei anderen nicht? Für Marc P. Bernegger ist klar: «Unser Erfolg basierte auf unserem Team, dem grossen Kundennutzen sowie den skalierbaren und schlanken Strukturen. Verzettelungen haben wir bewusst vermieden. Gerade weil im Netz die Möglichkeiten so vielfältig sind, ist eine Fokussierung unabdingbar.» Zudem müsse man sich, so Bernegger, der Konkurrenz immer sehr bewusst sein. Denn diese sei im Web immer nur ein Klick entfernt.
usgang.ch heute
Heute zählt usgang.ch mehr als 20 Mitarbeitende und verfügt über 200´000 Besucher pro Monat. Und was machen die einstigen Gründer? Simon Virlis ist nach wie vor CEO von usgang.ch. Marc P. Bernegger hat in Deutschland mit amiando.com, einem Online-Ticketing-System, ein weiteres erfolgreiches Startup aufgebaut, das nun erfolgreich an XING verkauft wurde (wie berichtet). Ausserdem wurde er dieses Jahr beim „Swiss ICT Award“ als „Newcomer of the Year 2010″ ausgezeichnet und engagiert sich zudem aktiv in der Schweizer Startup-Szene als Business Angel und Jury-Mitglied bei venture kick.  |